Author:   graesser  
Posted: 09.10.2000; 14:26:20
Topic: KUNSTHALLE - 01
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Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
© Schmidt, Karlsruhe



Liebe Freunde der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden,

mit einem großen Sommerfest in der Lichtentaler Allee durften wir am 20. Juli eine ganze Vielzahl von Ereignissen und Veränderungen feiern: die fristgerecht renovierten Ausstellungsräume, die Ausstellung „Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue? Positionen der Farbfeldmalerei“ und auch das – inzwischen in Betrieb genommene – Großraumbüro nach dem Entwurf des österreichischen Künstlers Heimo Zobernig und seinem Architekten Michael Wallraff. „Viele Gäste strömen zu phantasievollem Fest der Kunsthalle“, titelte das Badische Tagblatt und lobte unter anderem die „gemütliche Atmosphäre“ des Kunsthallenfestes. Auch für uns war es ein wunderbarer Abschluss für die monatelange Arbeit auf einer Vielzahl von „Baustellen“.
Dank der großzügigen Unterstützung und dem unermüdlichen Einsatz von Vermögen und Bau Baden-Württemberg wurden die Elektrik, die Verdunkelung, die Oberlichter und der Fußboden der neoklassizistischen Kunsthalle erneuert sowie die rauen Wände geglättet. So konnten wir die Ausstellung „Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue? Positionen der Farbfeldmalerei“ in „neuem Glanz“ eröffnen. Die Farbfeldmalerei gilt als erste, im Hinblick auf Europa gleichberechtigte internationale Kunstströmung, die sich in den 1940er und 1950er Jahren in den USA entwickelte und deren Impulse sich auf die Malerei der nachfolgenden Generationen bis heute auswirken. Die Ausstellung präsentiert einen subjektiven Blick auf Positionen der Farbfeldmalerei mit Arbeiten von Ellsworth Kelly, Yves Klein, Morris Louis, Barnett Newman, Kenneth Noland, Ad Reinhardt, Mark Rothko, Dan Flavin, Imi Knoebel, Palermo, Gerhard Richter, Günther Förg, Stephen Prina und Heimo Zobernig. Sie knüpft an die große Ausstellungstradition der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden an und markiert gleichzeitig den Beginn meiner Ausstellungstätigkeit, die den Schwerpunkt auf minimalistische und konzeptuelle Positionen legen wird.
Parallel zu unserer Ausstellung präsentiert das Museum Frieder Burda die bedeutende Sammlung Erich Marx in Baden-Baden. Der Fokus liegt auf Werken von Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Cy Twombly und Anselm Kiefer. Thematisch ergänzen sich diese beiden Ausstellungen wunderbar, wovon Herr Burda und ich uns einen großen Synergieeffekt versprechen. Dieser zeichnet sich auch nach zwei Wochen paralleler Laufzeit bereits ab: Die Kombitickets verkaufen sich außerordentlich gut, und auch die angebotenen Kombiführungen durch beide Häuser werden von den Besuchern gerne wahrgenommen.
Im Café Kunsthalle – dank der Stühle von Franz West und einer Wandmalerei von Günther Förg ebenfalls in „neuem Glanz“ – wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm die aktuelle Ausstellung begleiten. Vorträge und Filmabende, diese von kulinarischen Besonderheiten begleitet, werden den großen Erfolg unseres „Zwischenspiels“ hoffentlich weiterführen und bei Ihnen weiterhin auf großes Interesse stoßen.
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Karola Grässlin und das Team der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, August 2007

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