Author:   Kevin Wells  
Posted: 30.06.2003; 14:04:31
Topic: ARCHIV - TOP03 - AKTUELL
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TOP 03 - MEISTERSCHÜLERINNEN / MEISTERSCHÜLER DER KUNSTAKADEMIE KARLSRUHE


Eröffnung: Freitag, 23. MAI 2003, 19 Uhr
Pressekonferenz: Donnerstag, 22. MAI 2003, 11 Uhr



24. MAI – 29. JUNI 2003

Die Kunstakademie in Karlsruhe und die Staatliche Kunsthalle in Baden-Baden nehmen ihre fast nachbarschaftliche Nähe zum Anlass für eine gemeinsam veranstaltete Ausstellung und bringen damit verschiedenste Umstände im kooperativen Projekt überein. Die Kunstakademie veranstaltet jährlich an wechselnden Orten Ausstellungen ihrer Meisterschüler, und beiden Institutionen erschien Baden-Baden schon länger als geeigneter Ort. Für die Kunsthalle wiederum erschien das Neue, Offene, im Um– und Aufbau Begriffene der jungen und aktuellsten Kunst geradezu symbolhaft passend zum improvisierten Ausstellungsbetrieb ab Mai. Dann nämlich beginnen im Foyer die Umbauarbeiten, die auch baulich die Kooperation mit dem Nachbarn, der Sammlung Frieder Burda, vorbereiten.

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe gehört zu den traditionsreichsten Kunsthochschulen Deutschlands und wird im Jahr 2004 ihr 150jähriges Bestehen feiern. Dass sich Pflege der Tradition und Entwicklungswachstum auch künstlerisch mit Erfolg vereinbaren lassen, zeigt der aktuelle Boom zahlreicher Malereiausstellungen, die sehr häufig mit den Namen Karlsruher Absolventinnen und Absolventen und Professorinnen und Professoren verbunden sind.

Zu den an der Kunstakademie Karlsruhe sorgfältig gepflegten Traditionen gehört u.a. der Titel eines »Meisterschülers«. Er wird alljährlich überdurchschnittlich begabten Studierenden der freien Kunst verliehen. Eine abschließende Gruppenausstellung und ein Katalog dienen der weiteren Förderung und der Vorbereitung auf die berufliche Selbstständigkeit.

So divergent ihre Werke sein mögen, eines ist allen teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam: Sie stehen am Anfang und sind schon auf dem Sprung zu neuen Ufern. Die Unterschiedlichkeit künstlerischer Verfahren und Ausdrucksweisen zeichnet den abwechslungsreichen Charakter dieser Ausstellung aus und kann die Besucher nicht nur zum Nachdenken über die Subjektivität der eigenen Wahrnehmungserfahrung animieren, sondern auch über die Zukunft von junger Kunst in der Region. Mit dieser Frage knüpft die Ausstellung an einen Teilaspekt der Ausstellung »Schwarzwaldhochstraße – Aktuelle Kunst in und aus Baden-Württemberg« an, die im letzten Sommer in der Kunsthalle zu sehen war. Es erscheint ein Katalog.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Jörg Baier, Pet Bartl-Zuba, Ümit Bilgi, Birgit Brandis, Dimitrios Chalatsis, Christian Ertel, Christa Fülbier, Sebastian Gahntz, David Grözinger, Andrea Hartinger, Akiro Hellgardt, Isabel Hochstein, Astrid Hohorst, Indra., Ute Kistler, Marisa Lehrmann, Tim Maertens, Anja Schwörer, Alexander Stalmann, Frank Steier, Tinka Stock, Karoline Walther, Bea Winkler, Elmar Zimmermann


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