Author:   Kevin Wells  
Posted: 25.02.2003; 18:12:42
Topic: ARCHIV - DISSIMILE - KÜNSTLER 10
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M
årten Spångberg, Christine De Smedt, "Ask me to leave it /
Leave it to me to ask", Performance

Les Ballets C de la B, Gent
Mårten Spångberg / Christine De Smedt

C de la B haben bereits mehrfach in Variationen ein Projekt geführt, das in einer Variante den Workshop-Charakter von DISSIMILE unmittelbar umsetzen wird. Die Tänzer und Choreografen Christine De Smedt und Mårten Spångberg, Mitglieder von Les Ballets C[ontemporains] de la B[elgique], starteten 2000 das offene, auf den jeweiligen Aufführungsort bezogene Projekt 9x9. Freiwillige Akteure führen nach einer Probephase zusammen mit Mitgliedern der Compagnie Tanz/Kunst-Performances auf, die den je unterschiedlichen kulturellen und sozialen Kontext der eingeladenen Teilnehmer miteinbeziehen. Das Ergebnis des Baden-Badener Workshops wird als Aufzeichnung in eine interaktive Installation („Ask me to leave it / Leave it to me to ask“) der Ausstellung eingehen.

FREITAG, 29. NOVEMBER 2002, 19 Uhr
«Ask me to leave it / Leave it to me to ask«

Les Ballets C de la B, Mårten Spångberg / Christine de Smedt
Tanzperformance und Rauminstallation

Ausgehend von alltäglichen Erfahrungen von/in Massen(gesellschaften) – als Strukturen, in denen man verschwinden kann, in deren Rahmen sich aber auch Kreativität, Sprache und Identität entwickeln – konzipierte Christine de Smedt ein Tanzlabor. Das offene Projekt »9 x 9« bezieht Tanz auf die sozialen, ökonomischen und kulturellen Kontexte des jeweiligen Aufführungsortes und der vor Ort eingeladenen Teilnehmer, die zusammen mit Les Ballets C de la B eine Kunstperformance entwickeln. Das Ergebnis des Baden-Badener Workshops (25.-28.11.2002) wird als Videoaufzeichnung in eine interaktive Installation eingehen: Die Choreographie beruht auf einem imaginären Spiel, dessen Feld der Ausstellungsbesucher betritt.
Mårten Spångberg, geboren 1968 in Kallinge (Schweden), war zunächst als Kritiker und Essayist tätig, initiierte dann 1994 »Fame International«, 1995 »Panacea«, Stockholm, und gestaltete mit diesen sowie in eigenen Produktionen zahlreiche Events, Performances und Kunstinstallationen. Er arbeitet als freischaffender Performancekünstler, Choreograf, Dramaturg und Kurator.
Christine de Smedt, geboren 1963, hat als Tänzerin und Choreografin u.a. mit Alain Platel, Meg Stuart, David Hernandez, Donna Uchizono und Hans Van den Broeck zusammengearbeitet. Sie ist seit 1990 Mitglied von Les Ballets C de la B und hat 2000 das Tanzprojekt «9 x 9« mit bisherigen Stationen in Paris, Gent, Rotterdam, Berlin, Porto, Montreal, Glasgow und Wien initiiert.

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