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[ kapitel 3 ]
S t a t e m e n t s
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In allen bestehenden physikalischen Strukturen [und in unseren Kulturmodellen]
bestehen Beziehungen in Form von Sozialisierungspotentialen.
Im Laufe der Geschichte konnte man beobachten, wie verschiedene Modelle der Wahrnehmung
und des Raumbezuges [d.h. unseres Bezugs zur Umwelt] einander ersetzten. Dies
verlief parallel zu sozialen, ideologischen, technischen und anderen Veränderungen.
Die Modelle und Beziehungen, die uns im Leben begleiten, werden immer von Werten
einer bestimmten Zeit bestimmt. Wenn sich die Werte verändern, werden sich
auch die Beziehungen verändern.
Dem Einzelnen erscheinen diese Modelle und Beziehungen so natürlich, daß
er fälschlicherweise glaubt, daß es sich dabei tatsächlich um
Merkmale unserer Umgebung handelt.
Anhand der Werteskala einer bestimmten Zeit strukturieren wir unsere Umgebung
so, daß sie uns bedeutungsvoll und als eine verständliche Einheit erscheint.
Jedoch stellt diese spezifische Beziehung eine Art Einschränkung für
die Wahrnehmung und das Verständnis unserer Umgebung dar, weil sie jedes
Wissen ausschließt oder unterdrückt, das im Widerspruch zu seiner bedeutungsvollen
Einheit steht.
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